Drei Finalisten, ein Sieger

Dreifache Sieger: Carla Sanfélix, Laura Quesada, Asís Márquez und Víctor Martinez (von rechts) spielen seit 2015 im Ensemble L'Apothéose. Foto: jes

Felicidades! Glückwünsche für die spanischen Musiker, die am Sonnabend die Jury sowas von überzeugt haben. L’Apothéose aus Madrid wurde mit drei Preisen ausgezeichnet, darunter der mit 5000 Euro dotierte Preis der Göttinger Händel Gesellschaft. Zum ersten Mal wurde die „göttingen händel competition“ ausgerichtet. Acht durchweg gute Ensembles machten es der siebenköpfigen Jury nicht leicht. Und erst recht die Entscheidung am Sonnabend, die drei Finalisten zu bewerten war eine harte Nuss. Hervorragende Ensembles, die Barockmusik auf unterschiedliche Weise jung interpretieren.

Die Spanier um die Flötistin Laura Quesada waren denn auch umso überraschter, dass sie nicht nur einen Preis erhielten, sondern dreifach ausgezeichnet wurden. Große Freude, riesige Erleichterung und sogar Tränen. Cellistin Carla Sanfélix war überwältigt nach der Anspannung im Wettbewerb. „Es kam jetzt so überraschend“, sagte sie, nachdem sie mit ihren Ensemblemitgliedern mehrfach die Gratulationen entgegen genommen hatte. Die große Freude über den Erfolg beim Wettbewerb werden die Spanier bei ihrem Preisträgerkonzert am Montag, 15. Mai, ab 19.30 Uhr im Welfenschloss Hann. Münden sicher in Spielfreude umsetzen.

Leider hat mein Favorit zwar in der Finalisten-, aber nicht in der Gewinnerrolle geglänzt: Das niederländische Trio The Counterpoints  war es.

Von Angela Brünjes